Tod

„Mein bist du“
Spricht der Tod
Und will gross Meister sein.
Umsonst -
Mir hat mein Herr versprochen
Du bist mein.


Albrecht Goes

Dieses Gedicht sagt in prägnanten Worten, worauf wir Christen hoffen. Wir müssen den Tod nicht verdrängen und verschweigen. Die Liebe Gottes reicht weiter als die Fangarme des Todes. In dieser Hoffnung können wir Christen einander beistehen, wenn jemand die schmerzliche Erfahrung des Sterbens und des Todes eines nahe stehenden Menschen durchleiden muss. Wir Seelsorger sind jederzeit bereit helfend zur Seite zu stehen, wenn jemand Hilfe wünscht.


Abschiedsfeier und Beerdigung

Beim Tode eines Angehörigen wenden Sie sich an das Bestattungsamt der Gemeinde Hinwil Tel. 044 938 55 33. Die verantwortliche Person wird in Absprache mit Ihnen und mit uns einen Termin für die Beisetzung festlegen.

Der Abschied am Grab ist im Normalfall um 13.30 Uhr auf dem Friedhof der Gemeinde. Anschliessend um 14.00 Uhr folgt der Gottesdienst in der Kirche. Wir finden es sinnvoll, wenn alle, die es wünschen, an der Abschiedsfeier teilnehmen können, denn ein Verstorbener hat in seinem Leben auch Beziehungen ausserhalb seiner Familie gepflegt. Geteilte Trauer ist ein Zeichen von Liebe und herzlicher Verbundenheit.

Die Gestaltung des Abschiedes am Grab und im Gottesdienst besprechen wir mit den Angehörigen, damit wir gemeinsam eine Form finden, die dem Verstorbenen entspricht und für die Angehörigen eine Hilfe ist.


Erinnerung an die Verstorbenen

Ungefähr einen Monat nach dem Tode halten wir im Sonntagsgottesdienst den dreissigsten Gedächtnistag. Wir nennen nochmals den Namen des Verstorbenen, rufen ihn in Erinnerung und empfehlen ihn der Liebe Gottes.

Am ersten Sonntag im November gedenken wir aller Verstorbenen des vergangenen Jahres. Anschliessend an den Gottesdienst gestalten wir eine einfache Feier auf dem Friedhof und halten inne an den Gräbern der Verstorbenen.

Jahrzeitstiftungen sind für die Dauer von 10 oder 25 Jahren möglich. Diese Form des Gedenkens in Familie und Pfarrei scheint uns sinnvoll und ist ein Zeichen der lebendigen Gemeinschaft der Kirche, der Familie und der Pfarrei, über den Tod eines Menschen hinaus.