aus dem Pfarreileben

Firmung 2010

Von Markus Steinberg. Publiziert am 30.05.2010.

„My Way“ – „Mein Weg“

Unter dieses Thema haben die Firmandinnen und Firmanden ihren Firmgottesdienst gestellt.

Wer von uns hat nicht schon in seinem Leben viele Wege zurückgelegt. Wege ziehen sich durch unser Leben, durch unsere Lebensgeschichte wie durch Landschaften. Sie gehen über Berge und Täler, mal werden sie enger, mal weiten sie sich aus oder schlängeln sich an Hindernissen vorbei. Mal passieren sie eine tiefe Schlucht, mal geht es steil bergauf, mal führen sie angenehm bergab und laufen in eine weite Ebene aus.

Der Weg ist Sinnbild für das Leben schlechthin. Wir Menschen sind ständig auf der Suche nach dem richtigen Weg, getrieben von der inneren Sehnsucht nach dem ganz Anderen, nach Liebe, Glück, Geborgenheit... Jeder muss seinen ureigenen Weg gehen, seine eigenen Erfahrungen machen, die uns keiner abnehmen kann, auch dann nicht, wenn der eigene Weg über Umwege und Irrwege führt. Und dennoch bedürfen wir auf unserem Lebensweg der Weggefährten, die uns ein Stück des Weges begleiten. Weggefährten können unserem eigenen Lebensweg die notwendige Orientierung und Richtung geben. Sie können uns aber auch Halt und Stärke sein.

So ein Weggefährte will auch der Geist Gottes sein, der Heilige Geist. Dieser Geist wurde unseren Firmandinnen und Firmanden in der Firmung in besonderer Weise geschenkt, damit durch ihn bestärkt sie ihre Wege durchs Leben immer wieder neu wagen können.

Den 23 Firmandinnen und Firmanden spendete Domherr Pfarrer Franz Stampfli die Firmung.


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